Das Projekt
Der Muslimischen Jugend Österreich geht es als Träger dieses Projekts vornehmlich um eine Qualifikationsoffensive muslimischer Jugendlicher und junger Männer. Hier sollen die wichtigsten Ziele noch einmal kurz zusammen gefasst werden.
- Muslimische Jugendliche und junge Männer im Bereich des Gender Mainstreaming sensibilisieren um damit das Feld des Empowerment muslimischer Frauen konstruktiv zu ergänzen
- Direkte Stärkung der Teilnehmer für den interkulturellen und interreligiösen Dialog durch dafür ausgerichtete Seminarinhalte; als auch Förderung der Kompetenzen im Bereich des Konfliktmanagements
- Fernab von traditionellen Verhaltensmustern und gängigen Machismen eine selbstkritische Persönlichkeitsentwicklung fördern
- Entwicklung, Förderung und Ergänzung notwendiger Fähigkeiten als Vorbereitung für die ständig steigenden Anforderungen im beruflichen Alltag
- Stärkung in den Bereichen des interkulturellen und interreligiösen Dialogs, sowie der politischen Bildung als Werkzeuge für eine aktive Mitgestaltung der Gesellschaft
- Vermittlung diverser soft skills im Bereich des Konfliktmanagements; um damit sich selbst und auch den Menschen in seiner Umgebung das Leben harmonischer zu gestalten
- Bewusstseinsschaffung über die Kenntnis des rechtlichen Rahmens mit dem Schwerpunkt in den Bereichen Gleichberechtigung im Bezug auf Geschlecht und Ethnie
Projektaufbau
Das Projekt besteht aus mehreren Wochenendseminaren, in denen die jeweiligen Inhalte vermittelt werden sollen.
Diese werden theoretischer als auch praktischer Natur sein; vor allem in den Feldern der Gruppendynamik und interpersonellen Kommunikation soll vieles im gemeinsamen Tun geschehen, sodass gelerntes an Ort und Stelle in die Praxis umgesetzt werden kann.
Abschlussevent
Am Ende der Seminarblöcke steht, ähnlich wie beim Projekt „FATIMA“ eine Bewährungsprobe auf dem Plan.
Die Teilnehmer sollen im Rahmen eines Abschlussfestes ihr Können unter Beweis stellen. Dies ist nicht nur die beste Gelegenheit die Gruppe in ihrem Zusammenhalt zu stärken und dabei viel über sich selbst und die anderen zu lernen; es ist vor allem auch die Chance an die Öffentlichkeit zu treten um segregativen Entwicklungen entgegen zu wirken.
Es werden wichtige Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Politik, Gewerbe, Kunst und Kultur eingeladen um so auch die Möglichkeit einer Vernetzung zu schaffen. Nicht zu unterschätzen ist das mediale Echo, dass das Projekt „MUSTAFA 08/09“ aber vor allem das Abschlussfest hinterlassen soll; so sind wir zuversichtlich, dass wir auf ein breites Interesse im Bereich der Medienschaffenden stoßen werden.

